Verband


Der Arbeitgeberverband „Tarifgemeinschaft Technischer Überwachungs-Vereine e.V.“ wurde am 22. März 1972 von 11 Technischen Überwachungs-Vereinen (TÜV) gegründet.

Die Tarifgemeinschaft TÜV e.V. ist damals angetreten, um die Arbeitsbedingungen für die 11 TÜV und ihre Mitarbeiter bundesweit durch einheitliche Tarifverträge zu regeln. Die ersten Tarifverträge für die Branche „TÜV“ hat die Tarifgemeinschaft TÜV e.V. gemeinsam mit der Gewerkschaft ÖTV in den Jahren 1972 bis 1975 geschaffen. Seitdem hat sie die tariflichen Arbeitsbedingungen für die TÜV maßgebend geprägt.

Heute ist die Tarifgemeinschaft TÜV e.V. bundesweit für 15 Mitgliedsunternehmen (TÜV und Prüforganisationen) zuständig, die zusammengefasst rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Sie führt nicht nur auf Bundesebene Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (vorher: ÖTV), sondern sie unterstützt und berät darüber hinaus ihre Mitglieder in tarifpolitischen Angelegenheiten und koordiniert sozialpolitische Interessen.

Während die TÜV zum Zeitpunkt der Gründung der Tarifgemeinschaft TÜV e.V. im Jahr 1972 als Idealvereine staatsentlastend für die Überwachung, Prüfung und Begutachtung von Dampfkessel-Druckbehältern, Industrieanlagen, Aufzügen und Kraftfahrzeugen regional zuständig waren, haben sich die TÜV ab den 1990er Jahren zu national und international agierenden Gesellschaften und Konzernen entwickelt.

Neben der Prüfung und Überwachung von überwachungsbedürftigen Anlagen und Kraftfahrzeugen sind die TÜV und deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen heute für die technische Sicherheit und das Vertrauen in Anlagen, Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichen Teilbereichen zuständig wie u.a.:

Anlagentechnik, Kerntechnik, Kraftfahrtprüfwesen, Medizinisch-Psychologische Untersuchung, Produktsicherheit, Zertifizierung, Schulung, Weiterbildung/Schulung, Consulting, IT-Dienstleistungen, Umweltschutz.

Die tariflichen Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen werden von der Tarifgemeinschaft TÜV e.V. und der Gewerkschaft ver.di gestaltet.

Vorstand


Hartmut Abeln

Vorsitzender des Vorstandes

Geschäftsführer der TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG, Hannover

Erwin Blumenauer

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes

Geschäftsführer der TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH, Darmstadt

Geschäftsführung


Alexia Frommherz

Geschäftsführerin

Fachanwältin für Arbeitsrecht, Krefeld

Mitglieder


  • TÜV NORD AG, Hannover
  • TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG, Hamburg
  • TÜV NORD Service GmbH & Co. KG, Hannover
  • TÜV NORD EnSys GmbH & Co KG, Hamburg
  • TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Hamburg
  • MEDITÜV GmbH & Co. KG, Hannover
  • TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT), Essen
  • TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG, Hannover
  • TÜV NORD Cert GmbH, Essen
  • TÜV NORD Umweltschutz GmbH & Co. KG, Hamburg
  • Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH, Köln
  • Verband der TÜV e.V. (VdTÜV), Berlin
  • TÜV Saarland e.V., Sulzbach
  • TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH (TÜV Hessen), Darmstadt
  • Rheinisch-Westfälischer TÜV e.V., Essen

Vorstandschronik


2017

Abeln, TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG (Vorsitzender)
Blumenauer, TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH

2014

Wieland, TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG (Vorsitzender)
Blumenauer, TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH

2012

Deichmüller, TÜV NORD Service GmbH (Vorsitzender und Verhandlungsführer)
Blumenauer, TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH

2010

Dr. Rettig , TÜV-NORD-AG (Vorsitzender)
Dr. Hack, TÜV Rheinland Holding AG (Verhandlungsführer)

2005

Dr. Rettig , TÜV-NORD-AG (Vorsitzender)
Dr. Hack, TÜV Rheinland Holding AG (Verhandlungsführer)
RA Dr. Lehmann, Krefeld (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

2002

Dr. Röker , TÜV-Nord-Gruppe (Vorsitzender)
Dr. Hack, TÜV Rheinland Holding AG (Verhandlungsführer)
RA Dr. Lehmann, Krefeld (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

2001

Dr. Merz , Mannheim (Vorsitzender)
Dr. Röker, TÜV NORD GRUPPE
RA Dr. Lehmann, Krefeld (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

1999

Dr. Merz , Mannheim (Vorsitzender)
Dr. Witt, TÜV Nord (Verhandlungsführer)
RA Dr. Lehmann, Krefeld (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

1996

Dr. Merz , Mannheim (Vorsitzender)
Dr. Witt, TÜV Nord (Verhandlungsführer)
RA Dr. Lehmann, Krefeld (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied)

1993

Dr. Merz , TÜV Südwest (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
Ester, RWTÜV

1991

Dr. Merz , TÜV Südwest (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
Ester, RWTÜV

1990

Dr. Gienger, TÜV Stuttgart (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
Dr. Merz, TÜV Südwest

1987

Dr. Gienger , TÜV Stuttgart (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
3. Platz unbesetzt

1984

Dr. Gienger , TÜV Stuttgart (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
Reichert, RWTÜV

1981

Dr. Gienger , TÜV Stuttgart (Vorsitzender)
Leser, TÜV Norddeutschland
Reichert, RWTÜV

1978

Dr. Gienger , TÜV Stuttgart (Vorsitzender)
Müller, TÜV Saarland
Hurck, RWTÜV

1975

Egger-Büssing , TÜV Hannover (Vorsitzender)
Müller, TÜV Saarland
Hurck, RWTÜV

1973

Dr. Tilse , RWTÜV (Vorsitzender)
Müller, TÜV Saarland
Egger-Büssing, TÜV Hannover

1972

Naumann , TÜV Bayern (Vorsitzender)
Müller, TÜV Saarland
Dr. Tilse, RWTÜV

Verbandschronik


2002 - 2005

Tarifverhandlungen und Tarifabschlüsse

  • Vergütungstarifvertrag „neu“

  • Vergütungsrahmentarifvertrag (Neubeschäftigte) Tätigkeitsgruppenkatalog

  • Vergütungstarifvertrag „alt“

  • Sondertarifvertrag über die Veränderung der Kündigungsfristen des MTV „alt“, MTV „neu“ und VergTV „alt“

  • Tarifvertrag über den Wegfall der Zweckbindung der vermögenswirksamen Leistungen sowie über eine Öffnungsklausel zur Umwandlung tariflicher Entgelte/Leistungen (Einigung am 29.04.2005, noch nicht in Kraft gesetzt)

  • Einbeziehung der Mitarbeiter der RW TÜV Gruppe (alt) in die Tarifverträge der TG TÜV sowie Gestaltung von Tarifmodulen (12 Tarifverträge einschließlich Überleitungstarifverträgen)

1996 - 2001

  • Veränderungen der arbeitgeberseitig zum 31.12.1998 gekündigten Manteltarifverträge „alt“ und „neu“ (Flexibilisierung der Arbeitszeit)

  • Vergütung (VergütungsTV „neu“)

  • Veränderungen des Vergütungsrahmentarifvertrages (Ermächtigungstarifvertrag und Aktualisierung der Tätigkeitsmerkmale im gemeinsamen Tarifausschuß

  • Vereinbarung über die Fortsetzung der alten Struktur der BBO im Vergütungstarifvertrag „alt“ nach der Reform des Beamtenbesoldungsgesetzes (01.07.1997)

  • Altersteilzeit-Tarifvertrag

  • Leistungstarifvertrag (arbeitgeberseitig gekündigt)

  • Überleitungstarifverträge für neu in die TG TÜV eintretende Mitglieder:

    • TÜV Hannover/Sachsen-Anhalt e.V. (Ausschluß des TÜV Hannover 1991 und Wiedereintritt in die TG TÜV 1997)

    • TÜV NORD STRASSENVERKEHR GMBH

    • TÜV NORD ANLAGENTECHNIK GMBH

    • TÜV Rheinland e.V. u. TÜV Anlagentechnik GmbH in der Unternehmensgruppe TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg

    • TÜV NORD ZERTIFIZIERUNGS- UND UMWELTGUTACHTER GESELLSCHAFT MBH

04.06.1996

Empfehlung der Tarifgemeinschaft an die Mitglieder in einer außerordentlichen Mitglieder­versammlung, eine sozialpolitische Vereinigung oder einen Arbeitgeberverband Technische Dienstleistungen zu gründen zur Wahrnehmung der tarif- und sozialpolitischen Belange für interessierte Unternehmen aus dem Bereich der TÜV, bis hin zu anderen technischen Dienstleistungsunternehmen
(25.06.1998: Gründung „Arbeitgeberverband Dienstleistungsunternehmen (ar.di) e.V., Krefeld)

11.10.1996

Abkehr vom bisherigen beamtenorientierten Vergütungssystem,

Hinwendung zu einer neuen, eigenständigen, an den Marktbedürfnissen ausgerichteten Vergütungsstruktur

Zäsur zwischen den Arbeitsbedingungen der „Altbeschäftigten“ und der „Neubeschäftigten“

  • Wiederinkraftsetzung der Alt-Tarifverträge mit Änderungen für die bis zum 31.12.1994 beschäftigten Mitarbeiter sowie

  • Erstmalige Inkraftsetzung der Tarifverträge für die ab 01.01.1995 neu eingestellten Mitarbeiter mit tätigkeits- und leistungsbezogener Vergütung

1990 - 1996

Erarbeitung einer Konzeption für ein neues tarifliches Vergütungssystem

Aufforderung an die Gewerkschaft, den Wettbewerbsverhältnissen angepaßte tarifliche Arbeits­bedingungen zu vereinbaren

Arbeitgeberseitig gekündigte Tarifverträge

Warnstreikaktionen der Gewerkschaft aufgrund des Einfrierens der tariflichen Leistungen „Arbeitnehmeranteil“ nach Kündigung des Arbeitnehmeranteil­tarifvertrages

Tarifverhandlungen über eine neue tarifliche Vergütungsordnung mit einem tätigkeits- und leistungsbezogenen System für neu eingestellte Mitarbeiter

1990

Einigung der Tarifvertragsparteien, ein neues tätigkeitsbezogenes leistungsorientiertes Vergütungssystem zu schaffen

1990

Einführung der 38,5-Std-Woche

1989

Einführung der 39-Std-Woche entsprechend den Beamtenregelungen;

Erstmalige Tarifregelung über die Flexibilisierung der Arbeitszeit

1988

Tarifverhandlungen mit den Zielen:

  • Flexibilisierung der Arbeitszeit

  • Leistungsorientiertes Vergütungssystem

1986

Empfehlungen an die Mitglieder der TG TÜV zur Ausgliederung von Betriebsteilen

1974 - 1980

Empfehlungen der Tarifgemeinschaft zur Neuordnung der betrieblichen Altersversorgungs­systeme sowie erfolglose Tarifverhandlungen zur Beseitigung alter Strukturen

1980

Einführung von Leistungsgruppen für Ingenieure mit Leistungsbeurteilung

1978

Aufforderung der Tarifgemeinschaft an die Gewerkschaft zur Abschaffung der Regelaufstiege und zur Schaffung eines leistungsorientierten Vergütungs­systems

01.09.1975

Erstmalige Vereinheitlichung der Vergütungsregelungen der Mitglieder der TG TÜV durch eine tarifliche Vergütungsordnung,

  • §§ 4 bis 7 des Manteltarifvertrages mit Vergütungsgruppenkatalogen (Regelaufstieg und 40-Std-Woche),

  • Vergütungstarifvertrag (BBO-Tabellen)

  • Tarifvertrag „Übernahme Arbeitnehmeranteil“,

  • Sondertarifvertrag „Meister / Techniker“

  • Überleitungstarifvertrag (für die Mitarbeiter aus den bisherigen unterchiedlichen Vergütungsordnungen der TÜV)

31.05.1974

Manteltarifvertrag mit Ausnahme der Vergütung

29.08.1973

Tarifvertrag über eine Vorweginkraftsetzung manteltariflicher Bestimmungen
(42-Std-Woche; ab 01.04.1974 41-Std-Woche)

Sept. 1972

Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ÖTV zur Vereinheitlichung der unterschiedlichen Arbeitsbedingungen bei den Mitgliedern der Tarifgemeinschaft

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